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FK Hansa Wittstock 1919 e.V.  |
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1. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011
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Löwenberger SV - FK Hansa Wittstock 2:7 (0:5)
| Löwenberger SV: Bastian Peschel, Romano Rykowski, Markus Niemann (46. Max Reinhardt), Jan Schmidt, Robert Glass, Stefan Bertram, Hendrik Ludwig, Sebastian Naujoks (69. Jörn Lindemann), Alexander Schwarz, Dennis Wilke, Maximilian Koch (46. David Degener) |
| FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Silvio Braun, Mathias Dannehl (35. Marcel Bock), Benny Deutschmann, Oliver Drott, Oliver Gießel, Stefan Wolter, Felix Strothenk, Hannes Holtmann, Christian Bauch, Patrick Franke |
| Tore: 0:1 Oliver Gießel (14.); 0:2 Oliver Gießel (18.); 0:3 Oliver Gießel (21.); 0:4 Oliver Gießel (35.); 0:5 Silvio Braun (43.); 0:6 Oliver Gießel (65.); 1:6 David Degener (69.); 1:7 Christian Bauch (72.); 2:7 Dennis Wilke (Foulelfmeter, 74.) |
| Schiedsrichter: Stefan Klöcking (Pritzwalk) |
| Gelbe Karte: Jan Schmidt (46.) / - |
| Gelb/Rote Karte: Alexander Schwarz (84.) / - |
| Rote Karte: - / Benny Deutschmann (74.) |
SV Rot-Weiß Gülitz - FSV Veritas Wittenberge/Breese 2:1 (1:0)
| SV Rot-Weiß Gülitz: Marian Teske (51. Marvin Guthke), Torben Wiede, Tony Hoppe, Dennis Meier (69. Steffen Wiede), Denny Teske, Oliver Varchmin, Nico Krüger, Martin Rogge, Patrick Gruel (81. Stefan Berger), Marcel Teske, Andy Wolgast |
| FSV Veritas Wittenberge/Breese: Martin Marx, Martin Gehrke, Benjamin Artlich, Steffen Stolz, Gordon Siodla-Bober, Carlo Czarnofski, Benjamin Kampehl, Norman Hurlbrink, Robin Haase, Sebastian Fechner, Christian Münster |
| Kader: Jens Barsewitz, Markus Bolzmann, Andre Bürgel |
| Tore: 1:0 Andy Wolgast (10.); 1:1 Robin Haase (53.); 2:1 Marvin Guthke (74.) |
| Schiedsrichter: Chris Krassowski (Meyenburg) |
| Zuschauer: 180 |
Gleich zum Saisonauftakt ging es für den Kreismeister gegen den Landesliga-Absteiger aus Wittenberge/Breese.Nach der zuletzt gezeigten Leistung in Kremmen wussten alle, dass eine deutliche Leistungssteigerung nötig wäre, um nicht gleich das Tabellenschlusslicht zu zieren.Gleich in der Anfangsphase merkte man der jungen Gülitzer Mannschaft deutlich die fehlende Erfahrung in der neuen Liga an bzw. war das Spiel von Nervosität geprägt. So hatte Haase nach nicht mal 120 gespielten Sekunden die große Möglichkeit den Favoriten in Führung zu bringen. Freistehend vergab der gute Techniker aber leicht überhastet. Nach anfänglichen Problemen bekam die neuformierte Abwehr, um den erst 17-jährigen Torben Wiede, der den kurzfristig erkrankten Christoph Minow eindrucksvoll ersetzte, das Spiel nach und nach in den Griff, so dass die Gäste lediglich nach Standards Gefahr entwickelten. Im Anschluss einer dieser Ecken zeigten die Gülitzer, dass auch sie offensiv einiges zu bieten haben. War Wolgast Minuten zuvor noch im letzten Moment am Torabschluss gehindert worden, spielte er in dieser Szene mit Gruel einen Doppelpass und war nicht mehr zu stoppen. Im Duell gegen Marx zeigte er die bekannte Stärke und traf zur umjubelten Führung der Rot-Weißen. In der 14. Minute bekam Gehrke in Anschluss einer Ecke per Kopf die nächste gute Möglichkeit für einen Treffer der Gäste. Den Kopfball aber parierte Marian Teske mit einem tollen Reflex. Das sollte es aber für lange Zeit gewesen sein mit guten Möglichkeiten für die Gäste. Im Gegensatz dazu vergab der Aufsteiger seine guten Chancen geradezu leichtfertig und erinnerte damit ein wenig an das Kremmen-Spiel. Erst traf Gruel den Ball nach einer Hereingabe von Rogge nicht, dann war es Marcel Teske, der einen Abschlag von Marian Teske zwar erlief, aber nicht unter Kontrolle bringen konnte bzw. kurze Zeit später an Keeper Marx scheiterte. Die letzte nennenswerte Szene vor der Pause hatte wiederum die Mannschaft aus Wittenberge/Breese. Der Kopfballer des Spielers der Elbestädter strich aber knapp am Pfosten vorbei. So ging es mit einem 1:0 für Gülitz in die Kabinen. Aufgrund der klareren Chancen war diese nicht einmal unverdient, obwohl die Gäste mehr Ballbesitz konstatieren konnten. Kurz nach Beginn der 2. Hälfte kam für die Gastgeber der große Schock. Ohne gegnerische Einwirkung knickte Torwart Marian Teske um und musste mit Verdacht auf Außenbandriss ausgewechselt werden. Durch diesen Ausfall wirkten die Heimherren kurze Zeit unkonzentriert, was die Gäste gleich nutzten. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff bediente der sonst blasse Kampehl Robin Haase, der dem neuen Gülitzer Keeper Martin Rogge keine Chance ließ. Wer nun dachte, dass die Gäste das Gülitzer Tor berennen würden, sah sich in den kommenden Minuten getäuscht. Statt dessen erwachte der freche Aufsteiger wieder und kam zu gefährlichen Kontern. In der 76. Minute zeigte Guthke, der nach überstandener Verletzung erstmals auflief, seine Klasse. Nach Doppelpass mit Gruel netzte er sehenswert zur erneuten Führung ein. Hatte Marx bei der 2:1 Führung noch das Nachsehen, zeigte er 3 Minuten später gegen Gruel sein ganzes Können und bewahrte seine Elf damit vor dem frühzeitigen K.O.. Nach dieser Drangphase kamen die Wittenberger in der Schlussphase noch einmal mächtig auf. Quasi im Minutentakt flog der Ball Richtung Gülitzer Strafraum. Daraus ergaben sich vor allem für Fechner zwei große Möglichkeiten, um wenigstens den Ausgleich zu erzielen. Während die erste Möglichkeit noch geblockt wurde, zielte er beim zweiten und letzten Versuch zu hoch und beförderte das Spielgerät in die Bäume. Da dies die letzte richtige Möglichkeit bleiben sollte, konnten die Gülitzer nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Krassowski, der die Partie weitestgehend im Griff hatte, mit ihren Fans den ersten Dreier in der neuen Liga bejubeln.(hoppe) |
Neuling Rot-Weiß Gülitz sorgte zum Auftakt der Fußball-Landesklasse 2010/11 für eine kleine Überraschung. Das kampfstarke Team besiegte vor gut 250 Zuschauern den favorisierten Landesliga-Absteiger FSV Veritas Wittenberge/ Breese mit 2:1 (1:0).Dabei erwischten die Gäste, die auf den angeschlagenen Abwehrspieler Jens Bartkowiak verzichten mussten, bei hochsommerlichen Temperaturen beinahe einen Start nach Maß. Nach knapp zwei Minuten nahm Robin Haase einen langen Ball direkt, zog aber knapp vorbei. Die Gülitzer, bei denen der erst 17jährige Torben Wiede den erkrankten Manndecker Christoph Minow prima ersetzte, antworteten. nach einem Doppelpass mit Patrick Gruel überwand der allein auf das Gäste-Tor laufende Andy Wolgast Veritas-Kapitän Martin Marx mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:0 (10.).In der Folge taten sich die Wittenberger schwer gegen die im Mittelfeld die Räume verengenden Rot-Weißen. Dennoch hatte Martin Gehrke nach einer Ecke die Chance zum Ausgleich, aber seinen Kopfball aus Nahdistanz parierte Marian Teske großartig (14.). Ansonsten waren die Gäste häufig in Ballbesitz, die klareren Gelegenheiten hatte Gülitz, die besten Gruel und Marian Teske.Nach dem Wechsel mussten die Platzherren einen Rückschlag verkraften. Torwart Marian Teske knickte ohne gegnerische Einwirkung um (Verdacht auf Außenbandriss) und wurde durch Feldspieler Martin Rogge ersetzt. Das nutzte Veritas und Robin Haase erzielte - von Benjamin Kampehl angespielt - das 1:1 (53.).Die Gäste waren jetzt überlegen, aber die Rot-Weißen konterten gefährlich. Einen Konter verwandelte der eingewechselte Marvin Guthke zum 2:1 (74.). Veritas drückte jetzt noch mehr, vergab durch Sebastian Fechner noch zwei große Chancen. So jubelte am Ende der Neuling über die ersten drei Punkte."Ich glaube schon, dass wir aufgrund der besseren Chancen verdient gewonnen haben. Und der Einsatz der Mannschaft war großartig", sagte ein glücklicher Gülitzer Trainer Hardy Fügner. Dagegen haderte Veritas-Coach Christian Krause mit seiner Elf: "Wenn Du solche Chancen liegen lässt und zu weit weg von den Gegenspielern stehst, kannst du nicht gewinnen". (toho/olik) |
FSV Germendorf - Brandenburger SC Süd 05 II 1:1 (0:0)
| Tore: 1:0 (55.); 1:1 Tobias Beck (88.) |
| Schiedsrichter: Cornelius Grigoleitis (Falkensee) |
Der Landsklassenvertreter BSC Süd 05 II hat sich am Sonnabend im 1. Punktspiel der neuen Saison gegen den FSV Germendorf ein 1:1-Unentschieden (0:0) erspielt. Zufrieden ist Trainer Mike Beckmann mit diesem einen Punkt allerdings nicht. „Wir waren alle noch nicht richtig da. Das Ergebnis ist sogar schmeichelhaft. Mit einer solchen Leistung hätten wir nämlich locker auch 1:3 oder sogar noch höher verlieren können“, sagte der Coach. Ausnahme dabei bildete Keeper Hintze. „Er war der Einzige, der sich auf dem Posten zeigte“, resümierte Beckmann.In der 1. Halbzeit plätscherte die Partie so vor sich hin. Chancen waren zumindest in den ersten 40 Minuten auf beiden Seiten Mangelware. In der 43. Minute versuchte es Christopher Bonk. Er scheiterte am Germendorfer Keeper. So ging es dann auch mit 0:0 in die Kabinen. Auch nach dem Wiederanpfiff bot sich den Zuschauer in den ersten Minuten keine anderes Bild als in der 1. Spielhälfte. Doch dann war es erneut Christopher Bonk der in der 50. Minute versuchte die Nullfünfer in Führung zu bringen. Leider wurde er kurz vor dem Tor so angerempelt, dass er nicht vollenden konnte. In der 55. Minute erzielten schließlich die Gastgeber das 1:0. „Die Abwehr hat gepennt“, sagte Beckmann. Die nächste Chance auf Gästeseite hatte Kroop in der 70. Minute. Der Ball ging knapp am Tor vorbei. Letztlich war es der in der 76. Minute der eingewechselte Tobias Beck, der das 1:1 (88. Minute) erzielte. „Solch ein Spiel wird es nicht noch einmal geben“, sagte Mike Beckmann. (ne) |
SV 90 Fehrbellin - Pritzwalker HFV 03 0:5 (0:2)
Tore: 0:1 Ronny Wölfel (26.); 0:2 Ronny Wölfel (31.); 0:3 Ronny Wölfel (62.); 0:4 Ronny Wölfel (67.); 0:5 Christopher Stolz (82.)
| Schiedsrichter: Richard Engel (Kremmen) |
Mit einem 5:0 (2:0)-Erfolg beim Aufsteiger SV 90 Fehrbellin starteten die Landesklasse-Fußballer des Pritzwalker FHV in die neue Punktspielsaison. Dabei lief aber nach dem Empfinden von Pritzwalks Trainer Jan Kistenmacher nicht alles nach Plan. Besonders in der ersten Halbzeit fand sein Team nicht ins Spiel. Die Gastgeber kamen hingegen in der Anfangsphase zu einigen Möglichkeiten durch Alexander Pape, Christian Krahl und Enrico Pfefferle. Letzterer narrte immer wieder Pritzwalks Verteidigung. Doch Zählbares sprang in der Drangphase der 90er nicht heraus. „Wir haben 20 Minuten gut gespielt. Danach haben wir den Faden verloren,“ so Fehrbellins Trainer Holger Engler. Kistenmacher bestätigte die Einschätzung seines Gegegenüber, betonte aber, dass sich seine Elf dem Niveau anpasste. Dennoch führten die Dömnitzstädter zur Pause durch einen Doppelschlag von Ronny Wölfel mit 2:0. Erst hatte Normen Rohde vorgelegt (26.) und dann setzte Tobias Pedde Torjäger Wölfel mit einem Pass in die Tiefe in Szene (31.). Nach dem Seitenwechsel spielten die Pritzwalker ihren Stiefel herunter, starteten weitere Angriffe und kamen nach einer Kombination über Christian Zielasko und Wölfel, der frei vor Fehrbellins Torwart Henrik Pöhls auftauchte, zum 3:0 (62.). Fünf Minuten später machte Wölfel nach Zuspiel von Pedde erneut seinen Job und erhöhte auf 4:0. Den Schlusspunkt der Partie setzte Christopher Stolz, der den Ball aus 35 Metern ins Tor hämmerte. mw |
VfL Nauen - SG Eintracht Friesack 4:2 (1:1)
| VfL Nauen: Daniel Rademacher, Dennis Schmidt (57. Mathias Krone), Peter Schäfer, René Kalbitz, Martin Kelm, Jan Schönnebeck, Tim Hoffmann, Malte Seegebarth, Kevin Oellermann, Lars Halt (85. Sebastian Buge), Marvin Zeller (64. Christian Zantow) |
| SG Eintracht Friesack: Stefan Thomas, Marc-Pierre Flohr, Andreas Fredrich, Stefan Heckert (46. Maximilian Scheibner), Sven Nolle, Matthias Meinecke, Roberto Meinecke (77. Nils Thiemann), Felix Wohlgethan, Andreas Kerger, Sebastian Nehls (64. Martin Gutsche), Dennis Bernhardt |
| Tore: 1:0 Jan Schönnebeck (22.); 1:1 Matthias Meinecke (38.); 1:2 Matthias Meinecke (55.); 2:2 Kevin Oellermann (69.); 3:2 Lars Halt (Foulelfmeter, 70.); 4:2 Christian Zantow (84.) |
| Schiedsrichter: Gregor Friedrich (Potsdam) |
| Zuschauer: 123 |
| Gelbe Karte: Martin Kelm, Tim Hoffmann (83.) / Stefan Heckert, Sebastian Nehls (63.) |
Zwischendurch mussten die Landesklasse-Kicker des VfL Nauen am ersten Spieltag im Derby gegen Eintracht Friesack eine halbe Stunde lang zittern. Am Ende fuhr die Mannschaft von Trainer Wladimir Siverin einen 4:2 (1:1)-Erfolg ein.Die Gastgeber aus Nauen fanden etwas schwer ins Spiel. Nach einer Viertelstunde und insbesondere nach dem 1:0 durch Kapitän Jan Schönnebeck (22.) war die VfL-Elf überlegen. „In dieser Phase haben wir es verpasst, das Ding mit dem 2:0 vorzeitig klarzumachen“, meinte Nauens Coach Siverin. Ein Stockfehler im eigenen Strafraum führte zum Ausgleich durch Eintracht-Torjäger Mathias Meinecke.In der Folge kamen die Nauener aus dem Rhythmus. „Da haben wir einige Zeit gebraucht, ehe wir wieder zurückgekommen sind“, so Siverin. Ein Querpass vor dem eigenen Strafraum wurde von Mathias Meinecke abgefangen und zum 1:2 (55.) verwertet. Siverin reagierte, nahm Libero Dennis Schmidt vom Platz und brachte mit Mathias Krone und Christian Zantow (für Marvin Zeller) weitere Offensivkräfte. Für die Wende sorgten dann zwei Einzelaktionen. Zunächst traf Neuzugang Kevin Oellermann (von Forst Borgsdorf) zum 2:2-Ausgleich (69.). Nur eine Minute später wurde VfL-Angreifer Lars Halt im Friesacker Strafraum gefoult. Er selbst verwandelte den Elfmeter zur 3:2-Führung. „Vor dem Foul stand der Nauener im Abseits“, meinte Eintracht-Trainer Marc Flohr. Friesack wirkte danach nicht mehr so frisch, um das Blatt nochmal wenden zu können. Und nach einem Konter über Schönnebeck, der für Zantow zum 4:2 auflegte (84.), war die endgültige Entscheidung gefallen.„Wir sind froh, das erste Punktspiel der Saison gewonnen zu haben. Da wir 60 Minuten lag die bessere Mannschaft waren, glaube ich auch, dass es verdient war“, sagte VfL-Coach Siverin. „Sicher war es irgendwo verdient. Aber zu einem bestimmten Zeitpunkt hätte es in alle Richtungen gehen können“, meinte Friesacks Trainer Marc Flohr. (ae) |
SV Falkensee-Finkenkrug II - SSV Einheit Perleberg 3:4 (3:1)
| SV Falkensee-Finkenkrug II: Stefan Franke, Markus Mai, Sascha Wehner (65. Anton Kress), Alexander Stach (65. Daniel Schultz), Ronny Hansen, Thomas Geisler, Maurice Baars, Andreas Kamradt, Robin Ludwig, Stefan Romeis (76. Florian Jäger), Philipp-Morris Güttner |
| SSV Einheit Perleberg: Gordon Sohns, Julian Wachhals, Ronny Kabel, Tino Huneck, Norman Will, Martin Behrend, Denny Feilke, Christian Becken, William Richart (65. Björn Bauersfeld), Sebastian Holtz, Patrick Mostaller (70. David Baruth) |
| Tore: 0:1 Sebastian Holtz (12.); 1:1 Philipp-Morris Güttner (16.); 2:1 Julian Wachhals (Eigentor, 19.); 3:1 Julian Wachhals (Eigentor, 42.); 3:2 Christian Becken (50.); 3:3 Patrick Mostaller (64.); 3:4 Björn Bauersfeld (85.) |
| Schiedsrichter: Christian Pieler (Berlin) |
| Zuschauer: 65 |
| Gelbe Karte: Sascha Wehner / Ronny Kabel |
| Rote Karte: - / Tino Huneck (41.) |
| Saisonstart spektakulär verpatzt/FF II verliert in Überzahl nach 3:1-Führung noch mit 3:4 gegen Perleberg |
Das Auftaktspiel in ihre zehnte Saison in der Fußball-Landesklasse West versemmelte die zweite Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug noch auf dramatische Weise zu Hause gegen den SSV Einheit Perleberg mit 3:4 (3:1). Wartete die Partie in der ersten Hälfte schon mit kuriosen Toren auf, so entwickelte sie nach der Pause einen ebenso furiosen Spielverlauf.Schließlich gingen die ohne zahlreiche Stammspieler auflaufenden Falkenseer zur Halbzeit mit einer 3:1-Führung: Darüber hinaus profitierten die Hausherren vom Platzverweises für Gästespieler Tino Huneck (41.). Doch all diese positiven Siegesvorzeichen schlugen in einer enttäuschenden zweiten Halbzeit gegen aufmüpfig auftrumpfende Perleberger noch ins Gegenteil um.Am Ende war der Gästeerfolg aufgrund ihrer „Niemals-Aufgeben-Einstellung“ absolut verdient. Schon vor der 1:0-Führung der Einheit-Elf durch den Abstauber von Sebastian Holtz (12.) traf der gleiche Spieler bei einer Doppelchance nur den Querbalken und knapp neben das Falkenseer Tor (8.). Erst als FF II-Stürmer Morris Güttner nach feinem Steilpass von Stefan Romeis mit der ersten Torchance zum 1:1 egalisierte (16.), waren die Gastgeber im Spiel.Dazu bekamen sie anschließend tatkräftige Unterstützung vom Perleberger Julian Wachhals. Erst schoss der Unglücksrabe seinen Torwart Gordon Sohns beim Befreiungsschlag so unglücklich an, dass das Spielgerät den Weg ins Netz zum 2:1 für die Falkenseer fand (19.). Danach „überlistete“ Wachhals wiederum seinen Schlussmann, als er die Freistoßflanke von Ronny Hansen zum 3:1-Pausenstand über die Linie drückte (42.).Gefühlt lief an diesem Tage für das FF II-Team nahezu alles perfekt, auch wenn der Fernschuss von Alexander Stach (30.) und der Versuch von Güttners nicht von Erfolg gekrönt wurden (35.) . Schließlich schlugen sich die Perleberger ja praktisch selbst. Aber Aufgeben taten sie sich nicht. Zumal die bis dato noch verwischten trügerischen Unzulänglichkeiten in der Falkenseer Hintermannschaft nach dem Wechsel ungeschminkt ins Rampenlicht traten. Erst patzte der schon beim ersten Gegentreffer nicht überzeugende Keeper Stefan Franke erneut, als er einen relativ harmlosen Freistoß von Christian Becken zum 3:2-Anschlusstreffer passieren ließ (50.). Kurz darauf fabrizierte FF II-Kapitän Andreas Kamradt einen ungewollten Querschläger, den Patric Mostaller dankend zum 3:3-Ausgleich verwertete (64.).Die einfalls- und konzeptlos agierenden Falkenseer fanden trotz Überzahl keine Lücken in der Gästeabwehr. Immer wieder rannten sie sich fest, um dann sich blitzschnellen Kontern ausgesetzt zu sehen. Mit einem dieser Schnellangriffe und dem 4:3-Siegtreffer verpasste der eingewechselte Perleberger Routinier Björn Bauersfeld den Hausherren und dem Spiel ein spektakuläres Ende (85.). (Christian Wulf) |
Der SSV Einheit Perleberg feierte einen gelungenen Saisonstart in die neue Serie der Fußball-Landesklasse West. Die Mannschaft siegte etwas unerwartet bei der Reserve des SV Falkensee/Finkenkrug mit 4:3 (1:3).Die Einheit-Elf hatte den besseren Start. Für die Eingabe von William Richart bedankte sich Sebastian Holtz mit der 0:1-Führung der Perleberger. Doch der Gastgeber zeigte sich wenig beeindruckt und nach einem langen Pass in die Spitze fällt der 1:1-Ausgleich (15.). Und Falkensee/Finkenkrug setzte nach, nutzte einen Abspielfehler von Einheit-Torwart Gordon Sohns zum 2:1 (19.).Kurz vor der Halbzeit verlor Tino Huneck die Nerven und sah die rote Karte (42.). Es kam noch dicker: Einen Freistoß verlängerte Julian Wachhals ins eigene Netz zum 3:1 für die Gastgeber. Aber Einheit zeigte Moral. Christian Becken verkürzte mit einem Freistoß aus 25 Meter auf 3:2 (43.).Nach dem Wechsel erkämpfte sich Patrick Mostaller das Leder und glich zum 3:3 (64.) aus. In der Schlussphase verlängerte Sebastian Holtz mit letzter Kraft einen Paß von Normen Will auf den eingewechselten Björn Bauersfeld und dieser erzielte den Treffer zum nicht unbedingt erwarteten 4:3-Erfolg (82.). (sieg/olik) |
SV Empor Schenkenberg - TSV Chemie Premnitz 1:3 (1:1)
| SV Empor Schenkenberg: Steffen Sgraja, Michael Pietzsch, Danny Noak, Markus Polei, Maik Schellhase (56. Christian Poppe), Johannes Ohlis (77. Pascal Schuder), Christian Pietzsch, Björn Zühlsdorf, Robert Behn (70. Tino Lindauer), Jan Kaiser, Christian Marack |
| TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Marian Krause, Christian Freidank (75. Lars Posorski), Sebastian Kremp, Sebastian Kaiser, Daniel Huxdorf, Daniel Schönfeld (46. Sascha Weser), Michael Buddeweg, Guido Block, Michelle Schröder, Robert Rades |
| Tore: 0:1 Sebastian Kremp (24.); 1:1 Maik Schellhase (27.); 1:2 Robert Rades (67.); 1:3 Guido Block (86.) |
| Schiedsrichter: Enrico Thiele (Seddiner See) |
| Zuschauer: 80 |
| Gelbe Karte: Steffen Sgraja, Johannes Ohlis / Daniel Huxdorf, Sascha Weser |
| Gelb/Rote Karte: Markus Polei (55.) / - |
| Auftakt nach Maaß ! |
Einen Auftakt ganz nach den Geschmack der Premnitzer Anhänger legte der TSV Chemie Premnitz beim Saisonstart der Landesklasse West hin. Beim SV Empor Schenkenberg gelang den Chemikern ein zwar glanzloser aber verdienter 1:3 Erfolg.Es wurde das von Premnitzer Seite erwartete schwere Auswärtsspiel gegen die neu formierte Empormannschaft aus Schenkenberg. Vor allem in der 1. Halbzeit fand der TSV nie zum Spiel. Gegen eine teilweise sehr hart einsteigende Schenkenberger Mannschaft, schlugen die Premnitzer zwar die feinere Klinge aber so recht wollte das Premnitzer Spiel nicht ins rollen kommen. Auch die 0:1 Führung von Sebastian Kremp in der 24. min. sollte nur von kurzer Dauer sein. Praktisch mit dem ersten Schuß auf das Tor von Rotter gelang Schellhase im Gegenzug das 1:1. Nun hatten die Gastgeber Blut geleckt. Nun spielte man mutiger nach vorn und nur wenig später musste sich Mario Rotter im Tor der Gäste strecken um einen weiteren Gegentreffer zu verhindern.Nach der Pause kamen die Premnitzer besser ins Spiel. Hinzu kam das sich Polei in der 55.min. nach wiederholten Foulspiel mit Gelb Rot verabschiedete. Das sollte dem TSV Chemie natürlich in die Karten spielen. Die schellen Spitzen Robert Rades und Michelle Schröder hatten jetzt mehr Räume. Bis zur erneuten Premnitzer Führung sollte es aber bis zur 64. min. dauern. Nach Eckball von Guido Block netzte Rades mit dem Kopf zum 1:2 ein. Premnitz ließ dann aber in seinen Angriffsbemühungen nach und brachte den Gegner so wieder ins Spiel. So bäumte sich Schenkenberg noch mal auf hatte aber bei den vielen Tempogegenstößen der Gäste auch das Glück das die Premnitzer sehr großzügig mit dem Auslassen der Chancen war. Für die endgültige Entscheidung sorgte Guido Block in der 85. min. als er seinen Gegner vernaschte und Steffen Sgraja im Tor mit einem platzierten Schuß keine Chance zur Abwehr ließ.Trainer Rotter zeigte sich nach der Partie zufrieden. " Mit dem Ergebnis bin ich natürlich sehr zufrieden. Es war wie immer in Schenkenberg nicht leicht. Wir taten uns lange schwer haben am Ende aber nicht unverdient gewonnen." Am kommenden Samstag steht das nächste schwere Spiel für den TSV auf dem Programm. Um 15.00 Uhr trifft der TSV auf den SV Falkensee/Finkenkrug II. (Peter Kaiser) |
In einem weitgehend ausgeglichenen Spiel entschied der schwache Referee die Begegnung als er in der 53. und 55. Minute Polei schnell hintereinander zwei fragwürdige Gelbe Karten zeigte und der Gastgeber danach in Unterzahl weiterspielen musste. Die als Staffelfavorit gehandelten Premnitzer konnten nie wirklich überzeugen und diesem Anspruch gerecht werden. Spielerisch waren sie zwar etwas besser, doch Schenkenberg hielt mit viel Kampf dagegen. „Wir hatten sogar die besseren Chancen“, sagte Klaus Raschke, Trainer des SV Empor Schenkenberg nach der Partie . Dem 0:1 durch Kremp (20.) folgte bereits fünf Minuten später der Ausgleich durch Schellhase. Und Christian Pietzsch traf vor der Pause auch noch die Querlatte. In Halbzeit zwei konnte sich kein Team entscheidend durchsetzen. Dann ließ der unsichere Schiedsrichter jegliches Fingerspitzengefühl vermissen und schickte Polei vom Platz. Trotz der Unterzahl hielt Schenkenberg weiterhin ordentlich mit. Doch in der 63. Minute fehlte bei einer Flanke die Zuordnung und Rades traf per Kopf zur Premnitzer Führung. Nur vier Minuten später schob Christian Pietzsch das Leder am leeren Premnitzer Gehäuse vorbei. Das war die große Ausgleichschance für die Platzherren. Der SV Empor Schenkenberg warf nun alles nach vorn. In der 85. Minute zischte ein wuchtiger Kopfball von Matthias Pietzsch am Dreiangel vorbei. Nur eine Minute später wurde der Gastgeber ausgekontert und Block traf zum 3:1-Endstand. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft trotzdem zufrieden“, sagte Coach Raschke, der bei diesem Auftaktspiel noch auf Meinhardt und Mebes verzichten musste. Dafür kehrte nach längerer Pause Marack zurück ins Team. (Marcus Alert) |
SV Eiche 05 Weisen - SV Kloster Lehnin 3:1 (1:1)
| SV Eiche 05 Weisen: Stephan Wild, Christopher Arich, Gordon Palmer (51. Michael Klahs), Matthias Kardel, Toni Schneider, Sergej Kutowoj (75. Gordon Amling), Christian Hoppe, Jan Müller, Kevin Kühn, Patrick Dieckhoff (46. Philipp Müller), Patrick Jendretzke |
| Tore: 1:0 Christian Hoppe (15.); 1:1 Lars Simon (25.); 2:1 Sergej Kutowoj (55.); 3:1 Sergej Kutowoj (61.) |
| Schiedsrichter: Orlando Gernhard (Zaatzke) |
Im ersten Spiel der neuen Saison in der Fußball-Landesklasse behielt der SV Eiche 05 Weisen vor heimischem Publikum die Oberhand und bezwang SV Kloster Lehnin mit 3:1 (1:1). Früh setzte Weisen die Gäste unter Druck. So traf Schneider den Pfosten (9.). Patrick Dieckhoff (13.) spielte von der rechten Seite den Ball in den Strafraum, doch Hoppe traf den Ball nicht richtig und Torwart Lahn rettete auf der Linie. Dann war Lahn bei einem Rückpass unachtsam, das nutzte Hoppe zur 1:0-Führung für Eiche (15.). Nach zwei weiteren Chancen für Kutowoj wurden auch die Gäste etwas munterer. und als die Weisener Abwehr die Lehniner gewähren ließ, vollendete Simon zum 1:1 (25.). Die folgenden Minuten gehörten den Gästen, Eiche Torwart Wild verhinderte den Rückstand (32.). Kurz vor der Pause verzog der Weisener Schneider nur knapp. Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten Lehnin, doch dann setzte sich Kevin Kühn über links durch und seine Hereingabe schob Kutowoj zum 2:1 für Eiche ein (55.). Nur sechs Minuten später war es erneut Kutowoj, der den Lehniner Torwart weit vor dem Tor sah und den Ball aus g20 Metern zum 3:1 ins Tor lupfte. Danach schwanden bei den Weisenern die Kräfte und es schlichen sich immer wieder Fehler in der Abwehr ein. So kam Lehnin mehrfach gefährlich vor das Eiche-Tor. Nach einer weiteren Riesenchance für die Platzherren (Amling und Hoppe scheiterten an Torwart Lahn/77.) brachten diese dann trotz druckvollen Lehninern in den letzten Minuten das Ergebnis über die Runden. (zern) |
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